Scrum

Agile Vorgehensmodelle sind nicht mehr neu. Scrum ist eines der am häufigsten verwendeten Modelle im Bereich der Software-Entwicklung.

Die Vorteile für Kunde und Dienstleister bei Einsatz von Scrum sind:

  • Einhaltung der Qualität durch Festlegung der „Definition of Done“.
  • Einhaltung der Timings zugesicherter Feature-Umfänge durch Timeboxing.
  • Größtmögliche Transparenz über Status des Projektes.
  • Bestmöglicher Nutzen im Sinne des Business Case.

Im Folgenden finden Sie einige Details zu Scrum:

Das Vorgehen:

Iterativer, empirisch (durch Inspektion und Adaption) gesteuerter Prozess. Kompatibel zu CMMI Level 3.

Die Rollen:

Product Owner (PO): fachlich verantwortliche Person und Entscheider bzgl. Priorisierung nach betriebswirtschaftlichem Nutzen. Vertritt alle Stakeholder.
Scrum Master (SM): Manager des Scrum-Prozesses (Moderator, Coach, Change Manager)
Scrum Team (ST): selbstorganisierendes Umsetzungsteam.

Die Elemente:

Product Backlog: aus Business-Sicht priorisierter Anforderungskatalog.
Sprint Backlog: detailliert geplante Iteration.
Sprint Burndown Chart: Statusinformation über den Fortschritt der Iteration.

Die Abstimmungsinstrumente:

Sprint Planning: Planungsmeeting zur Iteration (PO, SM, ST)
Daily Scrum: Täglicher Abgleich zum Status im Sprint (SM, ST, optional PO)
Sprint Review: Vorstellung Sprint-Ergebnis (PO, SM, ST)
Sprint Retrospective: Review des Sprints hinsichtlich Verbesserungsmöglichkeiten (SM, ST, optional PO)

Die Abläufe:

Sprints: Iterationen zur Umsetzung unter Beachtung bestehender Standards und Praktiken mit Dauer von ca. 2-4 Wochen.

Die Ergebnisse:

Product Increments: fertiger und getesteter Liefergegenstand gemäß „Definition of Done“. Ziel: Product Increments sollen potenziell auslieferbar und in sich abgeschlossen sein.

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